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Entstehung der Ev.-Freikl. Gemeinde in Wölmersen

Gott beginnt die Geschichte der Gemeinde Wölmersen mit Johann-Friedrich Hassel. Er wird 1860 in Wölmersen geboren. Fritz, so wird er gerufen, erlernt das Müllerhandwerk.

Man feiert das 10. Gründungsjahr des Deutschen Reiches, als Fritz seine dreijährige Militärzeit in einem Husarenregiment in Elberfeld ableistet. Der Ausbilder wird sein väterlicher Freund. Sonntags nachmittags lädt er Fritz öfters zu Bibelstunden ein.Gottes Wort wirkt an seinem Herzen, so dass er sein Leben Jesus Christus zur Verfügung stellt. Er sagt zu Hause, dass ein anderer Fritz vom Militärdienst zurückkomme als der, der hingegangen sei.

In seinem Eifer für Jesus gewinnt er schnell Mitstreiter. 1886 gründet er eine Gemeinde nach dem Vorbild der Brüderversammlungen. Die Gemeinde wächst am Ende des 19. Jh. auf etwa 15 Personen und es bleibt dann ca. 25 Jahre bei dieser Zahl.Mitte der zwanziger Jahre hat die Gemeinde den Mut, eine Evangelisation durchzuführen. Aus dem kleinen Ort Wölmersen kommen 3 Familien zum Glauben an Jesus Christus und schließen sich der Gemeinde an.

Nach dem zweiten Weltkrieg werden weitere Personen in die Gemeinde aufgenommen. Nicht zuletzt durch die Arbeit von Anton Schulte, der nicht nur in Wölmersen evangelisiert, sondern auch in den Nachbarorten. Die Räume der Stubenversammlung werden bei knapp 30 Personen zu klein. Sie entschließen sich zu bauen. Mit viel Glaubensmut wird ein Gemeindehaus mit  über 100 Sitzplätzen errichtet. 1966 ist die Einweihung dieses Versammlungshauses.

EFG-Wölmersen 1986

Nach knapp 20 Jahren ist das Versammlungshaus wiederum zu klein. Es werden ca. 150 Mitglieder gezählt, dazu kommen noch ungefähr 80 Kinder. Der Gottesdienstraum wird erweitert und für Gruppenräume unterkellert. Der Raum bietet Platz für über 300 Besucher.

Nun sind wir im Jahre 2007 und überlegen erneut, wie wir die Raumnot lösen können. Vor allen Dingen mangelt es an Gruppenräumen.

Dieser geschichtliche Rückblick macht deutlich, wie Gott Gemeinde baut.

 

Ernst Kölbach